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Leider haben wir zum Start ins Jahr 2017 keine erfreulichen Nachrichten f├╝r Euch. Denn nachdem wir - auch dank der beeindruckenden Petitions-Unterst├╝tzung - mit dem Bundesverkehrsminister einen vern├╝nftigen Kompromiss finden konnten, ist es nun Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die den Modellflug in Deutschland existenziell bedroht.

Das bedeutet: Wir m├╝ssen noch einmal k├Ąmpfen. Und dabei brauchen wir wieder Eure fantastische Unterst├╝tzung. Bereits ab dem Fr├╝hjahr 2016 haben sich tausende B├╝rgerinnen und B├╝rger an einer E-Mail-Aktion an die Mitglieder des Deutschen Bundestags beteiligt. Von unseren Gespr├Ąchspartnern wissen wir, dass diese f├╝r gro├če Aufmerksamkeit in den Fraktionen gesorgt sowie ganz entscheidend zum bisherigen Erfolg unserer Initiative Pro Modellflug beigetragen hat.

Und eine solche massive Protestwelle ben├Âtigen wir jetzt erneut. Auf unserer Website haben wir eine Nachricht f├╝r Euch vorbereitet, in der der pl├Âtzliche Vorsto├č aus dem Verteidigungsministerium erkl├Ąrt und die aktuelle Notlage des Modellflugs geschildert wird. Folgt einfach diesem Link

http://www.pro-modellflug.de/mein-abgeordneter
(dort seht Ihr auch den vorbereiteten Text)

und mit ein paar wenigen Mausklicks k├Ânnt Ihr Euren pers├Ânlichen Abgeordneten, Eure gew├Ąhlte Vertreterin im Deutschen Bundestag herausfinden und per E-Mail dar├╝ber informieren, dass die Verteidigungsministerin am Parlament und den zust├Ąndigen Aussch├╝ssen vorbei in den privaten Lebensbereich unbescholtener B├╝rger eingegriffen hat. Gerade im Wahljahr 2017 werden solche Aufrufe ganz besonders ernst genommen. Also lasst uns gemeinsam daf├╝r Sorge tragen, dass die zust├Ąndigen Mitglieder des Deutschen Bundestags keine Alleing├Ąnge der Bundesregierung dulden.

Mit Eurer Hilfe haben wir bereits gro├če Erfolge im Kampf gegen die Pl├Ąne des Bundesverkehrsministeriums erzielt. Aber nachdem zuletzt ein vern├╝nftiger Kompromiss f├╝r eine Novellierung der Luftverkehrsordnung erzielt werden konnte, hat nun v├Âllig ├╝berraschend Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen diesen Kompromiss aufk├╝ndigen lassen. Und das ├╝ber Nacht und ohne Vorwarnung. Auf ihr Betreiben wurden sorgf├Ąltig ausbalancierte Richtlinien einseitig versch├Ąrft und der private Modellflug in seiner bisherigen Form wieder existenziell gef├Ąhrdet. Hier steht also erneut ein v├Âllig unverh├Ąltnism├Ą├čiges De-facto-Verbot im Raum.

Begr├╝ndet wird dieser Vorsto├č mit den Interessen der Bundeswehr angesichts einer erh├Âhten nationalen und internationalen Gef├Ąhrdungslage sowie den Anforderungen der Luftwaffe bei Tieffl├╝gen. Eine gleich aus mehreren Gr├╝nden fragw├╝rdige Argumentation. Denn einerseits war die Koexistenz von Luftwaffe und Modellflug in den vergangenen Jahrzehnten nie ein Problem. Andererseits stellt sich die Frage, ob hier abseits der ├ľffentlichkeit und ohne Beteiligung des Parlaments die Voraussetzungen f├╝r einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren getroffen werden sollen.

Bitte unterstützt uns noch einmal, schickt Eurem Volksvertreter in Berlin ein Nachricht über unser Online-Tool unter http://www.pro-modellflug.de/mein-abgeordneter. Und bitte informiert wieder Freunde, Verwandte, Bekannte und Kollegen. Denn nach wie vor gilt: JEDE STIMME ZÄHLT!

Euer Pro Modellflug-Team